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Die Zukunft wird heiß
Diese Frage beschäftigt Naturschützer und Ornithologen schon seit einiger Zeit und sie ist gar nicht so einfach zu beantworten.
Fest steht: Der Klimawandel hat einen großen Einfluss auf die Ökosysteme und die biologische Vielfalt auf der Erde. Die steigenden Temperaturen und veränderten Niederschlagsmuster verändern die Lebensräume der Tiere und damit auch die Nahrungsangebote, die Aufzuchtmöglichkeiten und das Konkurrenzverhalten. Der Klimawandel wird in der Zukunft in großem Maße das Artenvorkommen auf der Erde bestimmen. Dabei wird es wird Gewinner und Verlierer geben.
Bei den Zugvögeln konnten Wissenschaftler schon eine Reihe von Veränderungen durch den Klimawandel beobachten:
Durch den Klimawandel ändern sich auch die Konkurrenzverhältnisse zwischen verschiedenen Arten.
Anpassungsfähigere Arten profitieren vom Klimawandel, und dies kann auf Kosten hoch spezialisierter und weniger robuster Arten stattfinden. Insbesondere gilt dies bei dem Verhältnis von Standvögeln gegenüber Zugvögeln. Die Wintersterblichkeit von Standvögeln nimmt durch mildere Winter ab. In Situationen, in denen Stand- und Zugvögel um Brutmöglichkeiten konkurrieren, können so weitere Nachteile für die Zugvögel entstehen:
Wissenschaftler befürchten, dass weltweit Naturschutzgebiete, Nationalparke und Biosphärenreservate bei einer globalen Erwärmung ihren Schutzzweck nicht mehr erfüllen können.
Speziell zu dieser Problematik bietet der NABU ein spannendes Projekt unter dem Namen "Natur im Klimawandel" an. Weitere Infos dazu gibt´s unter www.natur-im-klimawandel.de.
Annika Dick