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>> Vogelzug im Klimawandel >> Klima Akademie >> Erfahrungsberichte >> 3. Seminar
„Vollbepackt mit schönen Sachen, die das Leben schöner machen, hinein ins Weekend-Feeling.“
So könnte das Einstiegsmotto der 3. Klimaakademie lauten, welche vom 29. Februar bis 2. März in Potsdam stattfand. In gemütlicher Runde trafen die Teilnehmer ein und befassten sich, wie es noch viele weitere Stunden passieren soll, mit der schönsten Sache der Welt: Essenzubereitung und Verzehr. Ganz zum Thema passend, Selbstorganisation und Projektumsetzung, gestalteten sich die drei Tage.
In umwerfenden Filmen um die Welt gereist und am nächsten Tag mit dem Vortrag über den Storch wieder am Boden der Tatsachen gelandet, dass sich der Vogelzug im Klimawandel verschieben wird und nicht nur Vogelarten wie der Kuckuck plötzlich ihrer Lebensgrundlage beraubt sind.
Der Referent Michael Kaatz folgte der weltberühmten Störchin, der auf über 6 Mio. Briefmarken abgebildeten Prinzesschen, auf ihrem Zug. Sie pausierte sogar im Gazastreifen. Doch auch so weltpolitische Ereignisse lassen einen Vogelfreund nicht stoppen. Mit beeindruckenden Bildern und Worten berichtete er von seiner Reise.
Weiter ging es mit dem Infoblatt zum Klimawandel und zur Biodiversität, welches fundiertes Wissen beinhaltet und seinen Fokus vor allem darauf legt, was Mensch selbst für den Schutz der biologischen Vielfalt und gegen den voranschreitenden Klimawandel unternehmen kann. Nach diesem Wissensaustausch wurden in offener Runde (auch Open Space genannt) die eigenen Projekte besprochen. Ideen aus vorangegangenen Seminaren existierten, nun ging es um die Umsetzung und die selbst kreierte Broschüre. Beiträge aus dem eigenen Erfahrungsbereich werden zusammengestellt und Projekte, die von Kinderbuch bis Modedesign T-Shirts reichen.
Die Kreativität wurde durch erneute Schokostärkung angekurbelt und umwerfende Aktionsideen für das gemeinsame Projekt Biodiversität gesammelt. Stark vertreten auf dem Festival der Biodiversität in Bonn im Mai, setzt sich die Klimaakademie ein.
Nach so viel Spontanität wird die Metropole Potsdam ausgenutzt und eine feierliche Abendgestaltung umgesetzt. Da man sich sonst eher in ländlicheren Regionen traf, konnten sich die Teilnehmer dieses Mal in Brandenburgs Hauptstadt austoben und so hielt der nächste Tag ein Besuch des Schloss Sanssouci bereit.
Dank auch an die ortskundige Führung des Referenten Fritz durch den Disney Themenpark Sanssouci und die theatralischen Fotodarstellungen.
Umweltschützend, vogelkundig und kulturell gebildet, trat nun wieder jeder seine Heimreise an, mit einem blinzelnden Auge auf die vielen gemeinsam verbrachten
Seminare und bevorstehenden Aktionen.
Wir sind noch nicht ganz sans souci (ohne Sorgen), wir wollen noch was verändern.
Lea Nitz
Quellen: